Waldheim in Sachsen
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Geschichte der Firma

  • Gegründet wird es von Carl Ernst Louis Rockhausen als Tischlerei in der Quergasse Brandkatasternummer A32. Lange Zeit wird es als Kunsttischlerei geführt (bis Adressbuch von 1913. 1905 und 1913 werden als Besitzer die Söhne William Ernst Fürchtegott, Artur und Martin Rockhausen angegeben.
  • 1933 Trennung der Firma in zwei selbständige Unternehmen
  • 1961 Aufnahme der staatlichen Beteiligung
  • 1990 Reprivatisierung der Firma

Musterbuch Metallbelegte Holzkehleisten


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Fa. Ernst Rockhausen Söhne, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Musterbuch der oben genannten Firma.

Georg Rockhausen- Fabrik für Ladeneinrichtungen


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Fa. Georg Rockhausen, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Musterbuch der oben genannten Firma.

Georg Rockhausen- Fabrik für Ladeneinrichtungen


Herausgeber


Fa. Georg Rockhausen, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Musterbuch der oben genannten Firma.

Georg Rockhausen- Fabrik für Ladeneinrichtungen


Herausgeber


Fa. Georg Rockhausen, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Musterbuch der oben genannten Firma.

Rockhausen- Patent- Fenster


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Fa. Georg Rockhausen, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Werbebroschüre der oben genannten Firma.

Rockhausen- Schulbank


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Fa. Ernst Rockhausen Söhne, Waldheim in Sachsen

Erläuterung

Musterbuch der oben genannten Firma.

Logo der Firma

Friedrich August Ludwig (geb. 1819) gründet 1839 die Waldheimer Möbelindustrie.
Er siedelt sich in Neuschönberg (Rauschenthal) an und vertreibt mit seinem Teilhaber Liebers die Stühle noch selbst im Hausierhandel. Auf Grund des Wachstums siedelt er später in die Dresdner Straße um und kauft das Grundstück an der Güterbahnhofstraße.
Er geht auf ein Angebot der Strafanstalt ein, die Insassen für sich arbeiten zu lassen und legt damit den Grundstein für die Größe des Unternehmens.
Der Firmengründer verstirbt 1879.
Ab 1894 wird als Besitzer im Waldheimer Adressbuch auf Seite 68 Th. Flade und im Adressbuch von 1897 Theodor Alfred Flade und Gustav Hermann Wetzke angegeben.
Auf staatliche Anordnung werden die Firmen F.A. Ludwig, A. Walde und Otto & Zimmermann 1950 zum VEB Sitzmöbelwerke zusammen gelegt. Es wird weiterhin Polstermöbel und als einzigster DDR- Betrieb Klappstühle für Hörsäle, Theater, Kinos und Sportstätten hergestellt.
Ab 1991 wird die Firma Sachsenpolster GmbH Waldheim (Firmengruppe Neuen Steinhoff) gegründet und mit einem Neubau ins Gewerbegebiet verlegt. Am 01.12.2001 wird die Firma durch Herrn
Steinhoff Germany- Geschäftsführer Frank Eberle an den ehemaligen Finanzprokuristen Herbert Wittwer verkauft. Ab 2002 heißt die Firma H & W Collection Polstermöbelfabrik GmbH, Waldheim.
Das Amtsgericht Leipzig hat mit Beschluss vom 31. Januar 2003 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der H&W Collection Polstermöbelfabrik GmbH, Waldheim, eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wird die Leipziger Kanzlei Feigl & Partner bestellt. Rund 100 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen. Damit hört eine 164jährige Firma auf zu existieren. Die Hauptfirma NATOPOL GmbH von Herrn Wittwer (geb. 26.05.1951 in Bad Zwischenahn) existiert noch heute.
Das Gelände in der Landsberger Straße nutzt heute die Waldheimer Speditionsgesellschaft. Das Werk III oder auch das Hauptwerk von F.A. Ludwig wird abgerissen.

Quelle: Weltplätze des Handels und der Industrie- Waldheim und Umgebung, 1925 ; Waldheimer Heimatblatt 4 ; verschiedene Handelsregister

bisherige Namen der Firma:

  • Sophagestell- & Stuhlfabrik F. A. Ludwig
  • Fritz Köhler Sitzmöbelindustrie
  • VEB Sitzmöbelwerk Waldheim
  • Sachsenpolster GmbH Waldheim
  • H & W Collection Polstermöbelfabrik GmbH, Waldheim

Sophagestell- & Stuhlfabrik F. A. Ludwig


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F.A. Ludwig,

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma in Übergröße und enthält zahlreiche Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat. Wahrscheinlich um 1900.

Erstklassige Couches n. Künstlerentwürfen


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F.A. Ludwig, 1931

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält zahlreiche Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat.

Sitzmöbel


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F.A. Ludwig, 1931

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält zahlreiche Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat.

Fabrik feiner Sitzmöbel, Polstergestelle & Stühle


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F.A. Ludwig

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält zahlreiche Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat.

Erstklassige Sitzmöbel- Neuzeitliche Formen


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F.A. Ludwig, Inh. Theodor Flathe & Fritz Köhler Stuhlfabrik

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält zahlreiche Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat.

Stilechte Sitzmöbel der historischen Kunstepochen


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F.A. Ludwig, Inh. Theodor Flathe & Fritz Köhler Stuhlfabrik

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält 1271 Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat. Ich schätze dieses Musterbuch auf etwa 1930. Irrtum vorbehalten.

Bäuerliche Wohnkultur- Binsen- & Bauernmöbel


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F.A. Ludwig, Inh. Theodor Flathe & Fritz Köhler Stuhlfabrik

Erläuterung

Dies ist ein Musterbuch der Firma und enthält 308 Ansichten von Produkten, die die Firma hergestellt hat. Außerdem sind zwei Preislisten vom 01.05.1937 beigefügt.

Diese befand sich Am Eichberg (Brandkatasternummer B53) und wird erstmals im Seidels Adressbuch 1890 auf Seite 56 erwähnt. Als Firmeninhaber werden auf Seite 13 Herr Paul H. Hunger und Paul H. Kegel benannt. Wahrscheinlich sind die Namen im Adressbuch von 1890 falsch wieder gegeben, denn 1894 werden August Paul Hunger (Kaufmann und Möbelfabrikant) und Paul Ernst (Kaufmann und Möbelfabrikant) angegeben. Ihre Produktion scheint ausschliesslich Stühle und Sofagestelle gewesen zu sein. 1905 wird als Inhaber nur noch ein Herr August Paul Hunger und Witwe Josephine Kegel erwähnt. Im Adressbuch von 1913 wird die Firma Rockhausen als Besitzer erwähnt, die es wahrscheinlich vorher aufgekauft hat.

Waldheimer Möbel-Fabrik Hunger & Kegel


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Waldheimer Möbelfabrik Hunger- Kegel, Juni 1902

Erläuterung

Eine Preisliste zu den angefertigten Möbeln der Firma. So konnte ein Salonstuhl bis zu 207 Reichsmark kosten, was für die damalige Zeit sehr viel Geld war.

In Prospekten erscheint als Gründungsjahr 1883. Als Besitzer werden auf Seite 56 im Adressbuch 1890 Carl Gotthelf Otto und Emil Bernh. Zimmermann angegeben. Es gab scheinbar mehrere Werke, darunter eines in Waldheim. Bekannt ist diese Firma für Klappstühle aller Art, so zum Beispiel für Kinos. Vor 1945 richteten sie zahlreiche Gebäude mit Klappstühlen aus, wie zum Beispiel das Deutsche Opernhaus in Berlin, die Aula in der Univerität in Bonn oder der Große Kongreßsaal in München.
Auf staatliche Anordnung werden die Firmen F.A. Ludwig, A. Walde und Otto & Zimmermann 1950 zum VEB Sitzmöbelwerke zusammen gelegt. Es wird weiterhin Polstermöbel und als einzigster DDR- Betrieb Klappstühle für Hörsäle, Theater, Kinos und Sportstätten hergestellt.
Das Werk in Richzenhain erhält die Bezeichnung Werk I.
Nach 1990 wird das Gelände durch Elsner Fenster GmbH bis 1997 genutzt. Nach der Insolvenz der Firma wird es später abgerissen und der Boden durch die Stadt Waldheim aufwendig saniert. Heute kann es als Gewerbebauland gekauft werden.

Quelle: Weltplätze des Handels und der Industrie- Waldheim und Umgebung, 1925 ; Waldheimer Heimatblatt 4

Bisherige Namen:

  • Sofagestell- und Stuhlfabrik Otto & Zimmermann
  • Sitzmöbelfabrik Otto & Zimmermann
  • Waldheimer Klappstuhlwerke Otto & Zimmermann
  • VEB Waldheimer Klappstuhlwerke
  • VEB Sitzmöbelwerk Waldheim
  • Sachsenpolster GmbH Waldheim
  • H & W Collection Polstermöbelfabrik GmbH, Waldheim


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Otto & Zimmermann

Erläuterung

In diesem Katalog werden Stühle, Tische und Bänke beworben.


Herausgeber


Otto & Zimmermann

Erläuterung

In diesem Katalog werden Sofas beworben.

Diese Firma wird 1904 von Otto Berthold und Hugo Johannes Ketzscher in Richzenhain gegründet. Beide wurden in der Firma Rockhausen ausgebildet. 1971 wird der Betrieb, wie so viele verstaatlicht. Mit der Wende wird durch die Altbetreiber 1990 ein Neustart gewagt. Auf Grund der schwierigen Verhältnisse besteht die Firma zum 90. Geburtstag bereits nicht mehr.

Im Adressbuch von 1885 und 1890 wird diese Firma in der Bahnhofstraße Brandkatasternummer B 66 D erwähnt. Inhaber sind Heinrich Ludwig Silbermann und Robert Wilhelm Otto (Seite 58). Ab dem Adressbuch von 1894 taucht Herr R. W. Otto als alleiniger Besitzer auf. Zwischen 1931 und 1936 übernehmen die Inhaber der Firma Albert Walde, deren Geschäft bereits seit 1872 existiert, diesen Standort.
Auf staatliche Anordnung werden die Firmen F.A. Ludwig, A. Walde und Otto & Zimmermann 1950 zum VEB Sitzmöbelwerke zusammen gelegt. Es wird weiterhin Polstermöbel und als einzigster DDR- Betrieb Klappstühle für Hörsäle, Theater, Kinos und Sportstätten hergestellt. 1976 erfolgt der Abriss der Gebäude in der Breuningstraße.

Quelle: Weltplätze des Handels und der Industrie- Waldheim und Umgebung, 1925 ; Waldheimer Heimatblatt 4, Waldheimer Adressbücher, Amtliches Fernsprechbuch 1931

Bisherige Namen:

  • Otto Stuhlfabrik Waldheim
  • Albert Walde Werkstätten für feine Möbel
  • Albert Walde GmbH
  • Albert Walde KG
  • Sächsische Sitzmöbelwerkstätten Waldheim
  • VEB Sitzmöbelwerk Waldheim
  • Sachsenpolster GmbH Waldheim
  • H & W Collection Polstermöbelfabrik GmbH, Waldheim

Das Waldheimer Heimatblatt Nr. 4 gibt das Gründungsjahr mit 1870 an. Im Waldheimer Adressbuch von 1885 wird auf Seite 59 als Inhaber Ernst Bernhard Dörner angegeben. Diese Firma befand sich in Richzenhain. Desweiteren finden sich Einträge in den Adressbüchern von 1890, 1897 und 1902. Die Firma wird 1971 mit in die VEB Sitzmöbelwerke integriert.

Im Adressbuch wird mit einer Anzeige für eine Bau- und Möbeltischlerei auf dem Obermarkt geworben. Nicht nur Möbel, sondern auch die Produktion bzw. Herstellung von Särgen wird dezent beworben.

Im Adressbuch 1885 wirbt Ernst Oswin Otto aus der Querstraße Brandkatasternummer A72 für die Anfertigung von Möbeln. Bereits 1890 wird diese Firma nicht mehr erwähnt. Dafür erscheint ein Ernst H. Otto als Tischlermeister in der Bahnhofstraße. Vermutlich ein Nachfahre?

Dieses befand sich in der Bahnhofstraße.

Die Firma wird 1896 durch Herrn Curt Viehweg gegründet.