Waldheim in Sachsen
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Meinsberg

Verschiedene Dörfer werden am 26.12.1390 in den Besitz des Benediktinerinnenklosters zu Döbeln übertragen, auch Meinsberg.

Georg von Carlowitz erwirbt 1551 Meinsberg und Neuhausen. Nach seinem Tode im Jahre 1574 teilen seine Söhne den Besitz unter sich auf, wobei Neuhausen zum Gut Ehrenberg und Meinsberg zum Gut Waldheim kommt. 1579 ging der Besitzer des Gutes Waldheim, Rudolph von Carlowitz, in Konkurs. Meinsberg fiel an Martin von Miltitz zu Scharfenberg. 1588 kauft Kurfürst Christian einen großen Teil des verstreuten Besitzes. Städte und Dörfer standen nun unter direkter Herrschaft der Landesfürsten.

Ab 1834 wird Leibeigenschaft der Bauern abgeschafft.

1836 berichtet ein statistisches Wochenblatt über meist 12 sehr ansehliche Güter, 12 Häuslerstellen, das Gemeindehaus und einem Schulhaus.

Die sächsische Kirchengallerie von 1840 berichtet, das Meinsberg 164 Einwohner hat, Neuhausen 92.

1837 bis 1838 wird die Schule neu gebaut.

1888 bis 1889 wird eine Holzschleiferei und Papierfabrik durch die Firma Kübler & Niethammer aus Kriebethal errichtet.

1921 wird das Denkmal für die 34 gefallenen Soldaten des I. Weltkrieges errichtet.

1928 erfolgt die Stilllegung der Holzschleiferei und Papierfabrik.

1938 erfolgt die Einrichtung eines Labores in den alten Gebäuden der Papierfabrik. Dr. Kurt Schwabe ist der Chefchemiker der Firma Kübler & Niethammer.

1943 brennt ein Großteil der alten Papierfabrik ab, in den verblieben Gebäuden mietet sich Dr. Kurt Schwabe ein und setzt seine Forschungen auf dem Gebiet der elektrochemischen Meßtechnik fort.

1947 erwarb Dr. Kurt Schwabe vom Land Sachsen die Reste der ehemaligen Papierfabrik und gründet das Forschungsinstitut für chemische Technologie.

1950 wird Neuhausen nach Meinsberg eingemeindet; 1973 Meinsberg nach Ziegra und seit 1994 zu Ziegra- Knobelsdorf. Seit dem 01.01.2013 gehört nun der Ortsteil Meinsberg wieder nach über 434 Jahren nach Waldheim.

Ortsnamenformen:

  • 1390: Andreys von dem Mengilzberge (OU 9918)
  • 1465: zcu Menißperg
  • 1551: Mensperg
  • 1579: Meiensperg
  • 1590: Meinßberg
  • 1791: Meinsberg (OV 330)

Quelle: Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen
Quelle: Heft 600 Jahre Meinsberg

Herausgeber

Rat der Gemeinde Ziegra

Autor

Ch. Berthold, E. Schirmer, G. Wachler

Druck

Info Verlagsgesellschaft, Karlsruhe

Erläuterung

Zum 600jährigem Bestehen herausgegebene Chronik mit Werbeanzeigenteil.

Meinsberg Gestern und Heute Teil 1

Anlässlich der 625 Jahrfeier seit Ersterwähnung herausgegebenes Fotobuch vom Dorfclub Meinsberg.

Autoren:

Gerlinde Wendler
Wolfgang Wendler
Gerhard Clauß

Meinsberg Gestern und Heute Teil 2

Anlässlich der 625 Jahrfeier seit Ersterwähnung herausgegebenes Fotobuch vom Dorfclub Meinsberg.

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Gerlinde Wendler
Wolfgang Wendler
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Meinsberg- Neuhausen- Heute

Anlässlich der 625 Jahrfeier seit Ersterwähnung herausgegebenes Fotobuch vom Dorfclub Meinsberg.

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