Stadtgeschichte

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  • 1008

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • 1118

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • 1324

    Markgraf Friedrich belehnt den Leisniger Burggrafen Otto mit Waldheim und Zubehör

  • 1336

    Burggraf Otto von Leisnig (*1306- †1363) schenkt der Kirche St. Nicolai den Brückenzoll. Damit wird die Kirche verantwortlich für die Unterhaltung und Instandsetzung der Brücke. (Urkunde ausgestellt zu Penig, 1336)

  • 15.08.1338

    Bischof Withego II. von Colditz stellt einen Ablassbrief aus. Dieser dient zum Umbau, Ausbesserung und Wiederherstellung der Brücke und der Kirche in Waldheim.

  • 1361

    In einer Urkunde tritt Burggraf Otto von Leisnig (*1306- †1363) seinen Vettern das Dörflein Waldheim an seine Vettern Heinrichen und Albrechtenten (Gebrüdere und Burggrafen zu Leisnig) ab. (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim, Seite 5)

  • 1364

    Johann Vogel führt im Schönburgischen Stamm- Register auf, dass Friedrich Herr von Schönburg Waldheim im Besitz hatte.

  • 1370

    Weihbischof Franko verlängert den Ablassbrief vom 18.08.1338. (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim, Seite 5)

  • 26.01.1395

    Aus der Urkunde der Gemahlin Dietrich vom 26. Januar 1395 verdanken wir die älteste Nachricht über die Zugehörigkeit der Stadt Waldheim und der Waldheimer Dörfer zur Herrschaft Kriebstein. Nach einem Eintrag im Kapitelbuch von 1394 des Hauptstaatsarchives aus dem Jahre 1394 umfasst das Leibgut der Elisabeth folgende Stücke:

    · Schloß Kriebstein;

    · in Bernwald 3 Soldi und das Vorwerk;

    · Tanneberg 7 Schock, 15 Groschen;

    · die Stadt Waldheim mit ihren Zubehörrungen;

    · das Dorf Ehrenberg;

    · in den Dörfern Gruneberg, Richenberg. Schonberg, Nuenhuß, Geberspach und Massinye.

    (Quelle: Frank Brühl)

  • 1404

    In einer landesherrlichen Urkunde wird die Gründung des Augustinerklosters erwähnt. Inhalt der Urkunde (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim)

  • 1405

    Dietrich von Beerwalde erlässt die Innungsordnung für die Waldheimer Schuhmacher.

  • 01.01.1405

    Gründungsdatum des Augustinerklosters, Kapelle erhält danach vermutlich Glockenturm und Glocke. Der Orden der Augustiner ist ein Bettelorden. Inhalt der Urkunde (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim, Seite 7)

  • 1407

    Dem Augustinerkloster wird durch Dietrich von Beerwalde Dorf und Vorwerk Massanei mit allen Zinsen, Gulden, Renten, Genüssen, Hölzern, Feldern, Fischen, Weiden, Gerichten, Ehren, Würden, Freiheiten, Gewohnheiten gestiftet. (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim, Seite 17)

  • 1411

    Die Gründung des Klosters wird in einer bischöflichen Urkunde erwähnt, die außerdem die Konfirmationsbulle des Papstes enthält. Inhalt der Urkunde (Quelle: Bericht über die Höhere Fortbildungsschule zu Waldheim, Seite 7)

  • 1423

    Das Kloster wird formell dem Ordensprovinzial Professor der Theologie Johann Zachariä in Erfurt unterstellt. (Quelle: Bericht über die höhere Fortbildungsschule zu Waldheim von Ernst Eulitz, 1894 mit Bezug auf Manuskript der Königlichen Hof- und Staatsbibliothek München, Seite 447)

  • 1430

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • Juli 1432

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • 1422

    Die Stadtpfarrei wird mit dem Kloster vereinigt.

  • 1433

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • 1434

    Die private Schützengülde gründet sich.

  • 01.05.1484

    Die Innungsordnung für Tuchmacher- und Schneiderinnung werden erstellt. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 17/1924)

  • 1491

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897"), kein Bezug auf Waldheim, werden aber große Hochwasser aller Flüsse in Sachsen angegeben

  • 1504

    Eine Lateinschule wird erwähnt.

  • 02.12.1537

    Elisabeth von Hessen (auch mit Beinamen von Rochlitz bekannt (da als Wittum nach Tod ihres Mannes bekommen) erließ eine Zuschrift an alle Räte und Priester ihres Landes, was als Geburtsbrief der Reformation für das Rochlitzer Amt und die Kriebsteiner Herrschaft gilt. Dies trifft nur für die rechte Seite der Zschopau zu. Die linke Seite gehört zur Pfarrgemeinde Hartha, die erst ab 1539 sich zur Reformation bekennt.

  • 01.05.1549

    Das Kloster wird durch Auswirkung der Reformation von Georg von Carlowitz aufgelöst und bestimmte Anteile dessen Besitzes der Waldheimer Kirche zugeordnet. Die Namen Klostergasse und Pfaffenberg, die heute noch existieren stammen aus dem 15. Jahrhundert.

  • 1555

    Das ehemalige Kloster wird durch die vier Söhne Georgs von Carlowitz zu einem Schloss umgebaut.

  • 1557

    Innungsordnungen für Fleischer, Bäcker, und Böttger werden erstellt.

  • 1561

    Der Besitz Georg von Carlowitz wird durch seine Söhne in die Rittergüter Ehrenberg, Kriebstein, Waldheim und Schweikershain geteilt. Waldheim ist nicht mehr so eng mit Kriebstein verbunden und gewinnt damit zunehmens an Selbständigkeit.

  • 13.08.1573

    Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897")

  • 1574

    Rudolf von Carlowitz erwirbt von seinem verarmten Bruder Otto das verschuldete Gut Waldheim.

  • 1588

    Kurfürst Christian I. übernahm auf Grund des Konkurses der Familie von Carlowitz am 10.07.1588 den Waldheimer Besitz. Dazu gehörten die Stadt, das Schloß, die Klostergärten, ca. 450 Acker Grundbesitz, die Zschopaufischerei sowie die Naturalabgaben und Frondienste einschließlich der Hand- und Spanndienste der Dörfer.

  • 1588-1592

    Das Schloß wird mit großem Aufwand in ein Jagdschloß und die Kirche in eine Schloßkirche umgebaut. Christian I. erlebt die Einweihung am 09.08.1592 nicht mehr.

  • 1602

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897")

  • 04.10.1603

    Die Bäcker Waldheims erhalten ihren ersten Innungsartikel durch Kurfürst Christian II.

  • 1616- 1648

    Durch den Dreißigjährigen Krieg entstehen große Schäden durch Plünderungen, Kontributionen, Brände und Seuchen. Waldheim besitzt keine Stadtmauer oder ähnlich schützende Dinge. Über zwei Drittel der Stadtbevölkerung verliert ihr Leben.

  • 1624

    Durch Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen wird am Breitenberg ein Serpentinsteinbruch errichtet. 1632 wird der Abbau eingestellt.

  • 1632/33

    Die Pest fordert 400 Tote.

  • 05.07.1634

    Ein großer Stadtbrand zerstört die ältesten Häuser am Schloßplatz. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 05.07.1924, Nr. 27)

  • 1639

    Die Brücke von Waldheim wird durch die Schweden befehligt vom General Trautsch zerstört. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sterben bei diesem furchtbaren Völkergemetzel. Nur ein einziges Bauerngut bleibt in Richzenhain erhalten.

  • 1680

    Waldheim besteht aus 200 Häusern und teilt sich in eine innere Stadt und den Vorstädten auf, die vor den Toren liegen. Es gibt vier davon: Ober-, Mittel-, Nieder- und Brückentor.

  • 1680

    Erneut hält die Pest Einzug.

  • 1682/83

    Erneut hält die Pest Einzug.

  • 23.07.1684

    Erneut vernichtet ein verheerender Stadtbrand nachmittags um 2 Uhr Waldheim. Er brach im Schulstall der Schule aus und wurde vermutlich gelegt, ähnlich wie am 24.06. des selbigen Jahres. 114 Bürgerhäuser mit allen Seiten-, Neben- und Hintergebäuden und die Kirche gehen verloren. Auf dem Rathaus wird das gesamte Ratsarchiv vernichtet.

  • 1684

    Die Stadtkirche wird nach dem Brand von 1684 zu Pfingsten wieder eingeweiht.

  • 03.05.1698

    Im Haus Obermarkt 47 wird ein Postamt II. Klasse eröffnet. Johann Heinrich Müller wird als Postverwalter eingewiesen.

  • 09.05.1698

    Die 1. Postkutsche fährt durch Waldheim. (Quelle: Ernst Eulitz, Festbuch für den Gastwirtstag)

  • 1716

    Kurfürst August der Starke lässt das stark verfallene Schloß in ein kursächsisches Zucht-, Armen- und Waisenhaus umwandeln.

  • 1720

    Erlass einer Feuerordnung

  • August 1724

    Die Postmeilensäule wird errichtet.

  • 1726

    Waldheim besteht aus 215 Häusern.

  • 1724

    Bau eines neuen Spritzenhauses auf der Südseite der Kirche

  • 1728

    11 Häuser werden bei einem Brand vernichtet.

  • 1735

    5 Häuser werden bei einem Brand vernichtet.

  • 17. bis 18.08.1758

    4000 Österreicher übernachten in Waldheim (7jähriger Krieg).

  • 1761

    Die Preußen plündern Waldheim vollständig aus und brandschatzen es.

  • 1763

    Johann Paul Trenckmann von Beruf Geometer aus Geringswalde vermisst als erstes im Jahr 1763 die Grundstücke in Waldheim. Flächeninhalt von 42414 Ruten und 67 Schuh (oder auch 283 Scheffel 2 Viertel).

  • 1771

    Waldheim besteht aus 225 Häusern. Der Kreisssteuer- Revisor Scharnack wird nach Waldheim beordert um genaue Werte von Grundstücken zu ermitteln. (Wahrscheinlich das erste Flurbuch ohne Angabe von Größen der Grundstücke was entstand und bis 1832 fortgeführt wird.)

  • 24. bis 28.02.1784

    Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897")

  • 27.07.1790

    Johann Wolfgang Goethe übernachtet im Hotel Goldener Löwe auf seiner Reise nach Schlesien. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 30.08.1924, Nr. 35)

  • 17.11.1794

    Friedrich Albert Fallou gründet den Serpentinsteinbearbeitungsverein.

  • 02.09.1800

    Heinrich von Kleist durchquert Waldheim mit einer Postkutsche. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 30.08.1924, Nr. 35)

  • 12. bis 14.06.1804

    Vermutlich Hochwasser in Waldheim (Quelle: Die große Wassersnot in Sachsen 1897")

  • 21.03.1810

    Nach 10 Uhr am Abend brennen Rathaus, Schule und 11 weitere Gebäude ab. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1924, Nr. 43)

  • 06.05.1813

    Kosaken setzen auf ihrer Flucht vor der französischen Armee die Zschopaubrücke in Brand.

  • 06./07.1813

    Napoleon übernachtet im Tuchmacherhaus Riehle.

  • 17./18.08.1813

    Johann Wolfgang Goethe übernachtet auf seiner Reise von Teplitz nach Weimar in Waldheim. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 30.08.1924, Nr. 35)

  • 1823

    Die Bahnhofstraße entsteht.

  • Herbst 1825

    Die erste sächsische Eilpost zwischen Dresden und Leipzig führt auf einer regelmäßigen Tour durch Waldheim.

  • 04.01.1830

    Carl Friedrich Seidel gründet die 1. Leihbibliothek am Obermarkt 3.

  • 30.06.1849

    Der 1. Turnverein gründet sich. Geturnt wird auf dem Platz zwischen Kornhaus und Hufe. Im Jahr 1851 wird er bereits wieder aufgelöst. (Quelle: Waldheimer Heimatblatt Nr. 26; 28.06.1924)

  • 1830

    Das Zucht-,Armen- und Waisenhaus dient nur noch als Zuchthaus.

  • 10.04.1831

    Morgens 2 Uhr bricht beim Bäckermeister Karl Gottlob Löscher in der Oberstadt ein Feuer aus.2 Menschen sterben (Bäckermeister Zwintz(?)scher & Webermeister Weiße. 72 Häuser werden vernichtet und 200 Familien sind obdachlos.

  • 29.06.1831

    In der 3. Morgenstunde entsteht im Haus des Lohgerbers Reinhold ein Feuer (Niederstadt). 22 Gebäude werden zerstört.

  • 20.05.1832

    Gegen 0:30 Uhr entsteht ein neuer Brand im Haus des Kaufmann Bergmann am Obermarkt. 40 Gebäude inklusive Kirche und 3 Scheunen werden vernichtet.

  • 1835

    Gründung des Gesangvereines Germania

  • 1837

    Eine Zigarrenfabrik wird im Gefängnis eingerichtet.

  • 09.10.1839

    Breitenberg wird ein Ortsteil von Waldheim. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 06.10.1923, Nr. 40)

  • 13.11.1842

    Die neue Stadtkirche Sankt Nicolai auf dem Kellerberg wird eingeweiht.

    Zwischen 1852 und 1861 entstanden. Künstler mir unbekannt.
  • 01.12.1843

    2841 Einwohner leben in 280 Wohngebäuden.

  • 06.01.1845

    Gründung des Landwirtschaftlichen Vereines

  • 03.12.1846

    Die Stadt besteht aus der Kirche und 296 Häusern, ein Spritzenhaus, ein Wagenschuppen und 33 Scheunen. 21 der Häuser bilden davon die abgelegene Vorstadt Breitenberg. Dort wohnen 130 Menschen. (Quelle: LVZ 04.01.1847)

    W. Donath, ca. 1845 bis 1860?, Verlag C. F. Reichel
  • 04.01.1847

    Gründung der Waldheimer Sparkasse

  • 1848

    Nach der Revolution von 1848 ist es Herrn Tuchmacher Karl Friedrich Seidel möglich eine Buchdruckerei zu gründen ohne der Zunft der Buchdrucker anzugehören. (Quelle: Weltplätze der Industrie & des Handels Waldheim & Umgebung, Seite 14)

  • 28.11.1848

    Gegen 7:30 Uhr bricht im Haus des Glasermeisters Holzsch am Niedermarkt ein Feuer aus. 10 Wohnhäuser und 9 Hinterhäuser werden vernichtet. 252 Menschen werden obdachlos.

  • 16.10.1849

    König Friedrich August II. hält bei einer Reise aus dem Voigtland mit seinen beiden Söhnen Albert und Georg in Waldheim an und besucht die Bankrottmeile, wobei sie am Heiligenborner Viadukt mit der Besichtigung beginnen, die über Limmritz bis nach Döbeln führt. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1924, Nr. 41)

    Briefkopf, Entwurf der Viadukte, ca. 1840.
  • 20.07.1850

    11 Scheunen brennen in der heutigen Mittweidaer Straße nieder.

  • 1851

    A.H.A. Bergmann erfindet die Zahnseife (später Zahnpasta).

  • 12.07.1851

    Beim Bau des Diedenhainer Viaduktes verunglückt ein Maurer tödlich und vier werden schwer verletzt. Das Hängegerüst war überladen.

  • 16.08.1851

    Am Heiligenborner Viadukt wird der Schlussstein gesetzt.

  • 21.08.1851

    Der 1. Waldheimer Briefkasten wird am Obermarkt 47 angebracht.

  • 01.08.1852

    Die Strecke von Chemnitz bis Limmritz wird erstmals mit einer Lokomotive befahren.

  • 01.09.1852

    Die Bahnstrecke, die durch viele Felseinschnitte und über neue Viadukte geht, wird bei Waldheim fertiggestellt. Die Bahnstrecke Riesa-Chemnitz über Döbeln-Waldheim-Mittweida wird eingeweiht.

  • 1853

    In diesem Jahr leben bereits 3355 Einwohner in Waldheim.

  • 19.08.1853

    Die Obermühle brennt ab.

  • 01.09.1853

    An der Bahnlinie Chemnitz- Riesa wird der elektromagnetische Telegraph in Betrieb genommen.

  • 08.07.1854

    Hochwasser durch ergiebigen Regen und anschwellen der Zschopau, Mortel- und Gebersbacher Bach.

  • 04.10.1855

    Einweihung des neuen Friedhofes

  • 09.01.1856

    Ein Bahnhofsbriefkasten wird am Bahnhof angebracht.

  • 28.08.1856

    1. Lokale Feuerordnung tritt in Kraft.

  • 07.04.1857

    In Waldheim wird zum letzten Mal Brennholz angeflößt. Ab da gibt es keinen Floßplatz mehr.

  • 10.11.1858

    Gründung des Turnvereins

  • 07.04.1862

    Das letzte Mal wird Holz an Waldheim vorbei geflößt.

    Flößerei auf der Zschopau, 1809.
  • 28.06.1862

    Einweihung der neuen Zschopaubrücke

  • 21.08.1862

    Grundsteinlegung der Schule (heute Förderschule)

  • 06.01.1863

    Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Waldheim

  • 01.07.1863

    Ein weiteres Postamt am Bahnhof wird in Betrieb genommen.

    Vergrößerung aus einem Briefkopf, um 1890.
  • 07.10.1864

    1. Schultag in der neuen Schule (heute Förderschule) 679 Schüler werden angegeben.

  • 09.05.1865

    Das Cafehaus an der Bahnhofstraße brennt ab.

  • 1865/66

    Erbauung der Gasanstalt

  • 20.06.1864

    König Johann von Sachsen besucht Waldheim und übernachtet im Hotel Goldener Löwe.

  • 12.12.1866

    Das Gaslicht für die Beleuchtung von Plätzen und Straßen geht in Betrieb.

  • 01.12.1867

    Durch Herrn Robert Naumann wird die Serpentinsteinwarenfabrik gegründet.

  • 08.12.1869

    Der Verschönerungsverein wird gegründet.

  • 20.01.1871

    Das städtische Waldheimer Kranken- und Armenhaus wird eröffnet.

  • 06.07.1871

    Mehrere hundert Arbeiter (vorwiegend Zigarrenarbeiter) treffen sich, um gegen ihre Not zu protestieren.

  • 08.07.1871

    Streik der Zigarrenarbeiter

  • 31.07.1871

    Rückwirkend erhalten alle Arbeiter 10 bis 15% Lohnerhöhung (Weber- und Zigarrenarbeiter).

  • 02.09.1871

    Einweihung Siegesturm

    Verlag H. Fickenscher, Buchbinderei u. Buchhandlung Waldheim.
  • 01.12.1871

    Waldheim hat inklusive Militär (160) und Gefangenen (1407) 6722 Einwohner.

  • 12.12.1871

    Durch das königliche Gerichtsamt wird festgelegt, das Kinder unter 12 Jahren nicht zur regelmäßigen Beschäftigung herangezogen werden dürfen. Die Arbeitszeit für die, die noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet haben, dürfen nicht länger als sechs Stunden und zwischen 14 und 16 Lebensjahr nicht länger als 10 Stunden arbeiten.

  • 01.02.1872

    Waldheim wird an das Reichstelegraphennetz angeschlossen.

  • 28.04.1874

    Die "Höhere Fortbildungsschule" (Handelsschule) wird unter Leitung Dr. Trinks eröffnet.

  • Juli bis September 1874

    Für 9000 Thaler wird ein zweiter Gasometer in der Gasanstalt errichtet. Gebaut wird er für die Beleuchtung mit Gas im Gefängnis. (Quelle: Waldheimer Heimatblatt Nr. 26; 28.06.1924)

  • 12.08.1875

    Ein Aktienverein weiht das "Franzensbad" ein, welches sich im Wehrteich der Brückenmühle an der Mittweidaer Straße befand. Zu Ehren des 1. Direktors Billeteur Franz Robert Rössel trägt es diesen Namen. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 05.05.1923, Nr. 18)

  • 04.09. bis 06.09.1875

    6. Sächsischer Feuerwehrtag in Waldheim. 2340 Feuerwehrmänner nahmen daran teil.

  • 01.10.1875

    Gründung des Geflügelzüchtervereines

  • 1876

    Straßennamen werden eingeführt.

  • 09.10.1876

    Eine weitere Schule (nördlicher Teil, siehe Bilder Grundschule) wird eingeweiht.

  • Ende November 1876

    Einrichtung der ersten deutschen Irrenanstalt für männliche geisteskranke Verbrecher.

  • 1879

    Alle Häuser erhalten ein sichtbares Kataster.

  • 06.04.1879

    Beschluss der Gründung des Turnerbundes

  • 23.08.1879

    Das Franzensbad löst sich aus seiner Verankerung und wird fortgerissen. Die in der Zeit darin badende Elisabeth Pfeil konnte durch die Männer Friedrich Hälsig und Traugott Richter gerettet werden, indem sie sie nach der Zschopaubrücke aus dem Wasser zogen. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 05.05.1923, Nr. 18)

  • 06.10.1881

    Der Städtische Schlachthof wird eingeweiht.

  • 01.10.1883

    Bezirksfeuerwehrtag in Waldheim

  • 1885

    Gründung des Jünglingvereines

  • 1885/86

    Verbreiterung der Zschopaubrücke

  • 1886

    Erweiterung des Schulbaus

  • 02.10.1887

    Bezug des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in der Gartenstraße

  • 30.101887

    Einweihung der Turnhalle in der Gebersbacher Straße. 1/4 finanziert der Turnerbund; 2/3 finanziert Herr Erwin Ewel auf dessen Grundstück (Restaurant Zur Bleiche) sie errichtet ist. Am 1. April 1896 darf die Turnhalle nicht mehr benutzt werden, sie dient ab da als Industriegebäude.

  • 25.09.1888

    Beginn Bau Telefonleitungen

  • 01.05.1889

    Es gibt 45 Betriebe mit mehr als 10 Arbeitern.

  • 1890

    Gründung des Radfahrerclubs

  • 18.05.1892

    Der Schornstein der Ziegelei wird abgebrochen.

  • 21.06.1892

    Mit 18 Teilnehmern wird das Telefonnetz in Waldheim eröffnet.

  • 1893

    Gründung des Jungfrauenvereines

  • 1893

    Beginn des Frauenturnen im Turnerbund

  • 07.12.1893

    Die 20,7km Bahnstrecke Waldheim- Hartha- Rochlitz wird eingeweiht. Die Bauzeit beträgt 13 Monate.

  • 1893/94

    Die Fernsprechleitung Mittweida- Waldheim- Döbeln wird gebaut.

  • 1895

    Einweihung des Gedenksteins Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck

  • 01.07.1895

    Die neue Stadtpost Postamt II wird eingeweiht, die Posthalterei am Obermarkt 47 geschlossen.

    Verlag Gebrüder Richter Dresden, Nr. 203.
  • 24.09.1895

    Baubeginn der Bahnstrecke Waldheim- Kriebethal durch die Firma Neumeister & Bischof aus Moritzburg

  • 10.12.1896

    Die Bahnstrecke Waldheim-Kriebethal wird eingeweiht. Sie dient hauptsächlich der Belieferung der Papierfabrik Kriebstein.

  • 1897

    Rentier Ulrich aus Werdau lässt die Sellesche Aue trocken legen und gibt sie zur Bebauung frei. Er ist baulich auch verantwortlich für die Brücke über den Mortelbach. Es entstehen Aue- und Oststraße.

  • 1897

    Die Schule (heutige Grundschule) wird um ein Stockwerk aufgestockt.

  • 22.03.1897

    Einweihung des Kaiser Wilhelm Denkmals

    Verlag Rost, Waldheim
  • Mai 1897

    Im Rahmen des Eisenbahnbaues nach Kriebethal wird die Carolahöhe (Aussichtspunkt auf dem Pfaffenberg), benannt nach der sächsischen Königin Carola gebaut und eingeweiht.

    Verlag Gebrüder Richter, Dresden
  • 25.07.1897

    Einweihung Turnhalle Hainichener Straße

  • 30./31.07.1897

    Hochwasser in Waldheim

  • 01.02. bis 23.04.1898

    Beginn Abriss des alten Rathauses und angrenzender Gebäude

  • 1899

    Einführung von Hausnummern in den Straßen

  • 30.08.1899

    300 geladene Gäste feiern den 150. Geburtstag von Goethe. Ausgerichtet wurde diese Feier vom Pädagogischen Verein Waldheim im Schützenhaus. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 30.08.1924, Nr. 35)

  • 09.10.1899

    Gründung der Innung für das Barbier-, Friseur- und Perückenmachergewerbe (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1924, Nr. 40)

  • 18.11.1899

    Grundsteinlegung des neuen Rathauses

  • Oktober 1900

    In der Albertstraße 10 wird von Frau Zaulich ein Kinderheim eröffnet. Sie betreut die Kinder von Arbeitern während deren Arbeitszeit. Für 1 Mark pro Woche gab es sogar ein Mittagessen. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1925, Nr. 39)

  • 10.11.1900

    Hebe- und Richtfest des neuen Rathauses

  • 1901

    Es gründen sich der Keglerverein Waldheim, Der Waldheimer Tennisklub und der VfL Reichsbahn.

  • 01.07.1901

    Der Handelsschutz- und Rabatt- Spar- Verein wird gegründet. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1925, Nr. 33)

  • 05.08.1901

    Das Rathaus erhält seine Glocke.

  • 1902

    Bienenausstellung in Waldheim

    Bienenausstellung in Waldheim. Keine Angaben zum Verlag.
  • 02.10.1902

    Einweihung des neuen Rathauses.

  • 13. bis 15.07.1903

    20. Gauturnfest des Mulden- Zschopautaler Turngaues

    20. Gauturnfest 13.- 15.06.1903 in Waldheim, Kunstanstalt Löffler & Co., Greiz.
  • 06.09.1903

    Einweihung des Wettinbrunnens.

    Verlag A. Winter Buchhandlung Waldheim.
  • 07.04.1904

    Die Waldheimer Bank eröffnet den 1. "Safe- Depot- Panzerschrank" mit 60 Einzelfächern zum deponieren von Aufbewahren von Urkunden, Dokumenten, Wertpapieren, etc. ....

  • 30.05.1904

    Der Bezirkstag des Barbier-, Friseur- und Perückenmacher- Innungsverbandes tagt in Waldheim.

  • 20. bis 22.08.1904

    Waldheimer Heimatfest

  • 01.06.1905

    2/3 des Ortes Richzenhain wird als Ortsteil eingemeindet.

    Verlag Arno Colditz´s Buchhandlung, Hartha.
  • 20.11.1905

    Das Städtische Elektrizitätswerk wird in Betrieb genommen.

  • 1906

    Anbau der beiden Flügel mit einem geräumigen Treppenhaus an der heutigen Grundschule.

  • 03.03.1906

    Die Arbeiter der Holzbranche streiken für eine 54 Stundenwoche und höheren Lohn.

  • 17.03.1906

    König Friedrich August III. besucht Waldheim.

  • 17.05.1906

    Die Maurer und Zimmerleute streiken.

  • 24./25.01.1907

    Treibeisstauung auf der Zschopau, dadurch Überflutung flussnaher Gebäude.

  • 13. bis 22.06.1908

    Gastwirtsverbandtag

    Gastwirtverbandstag vom 13.- 22.06.1908 in Waldheim; Keine Angaben zum Verlag.
  • 04./05.02.1909

    Hochwasser auf Grund von Eisgang; Wasserhöhe 4,40m

  • 28.05. bis 08.07.1909

    Die Löter der Blechspielwarenfabrik Kühnrich streiken.

  • 16.-20.06.1912

    Verbandstage des Bäcker- Innungsverbandes Saxonia

    30. Verbandstag der Bäckerinnung 16.- 20.06.1912 in Waldheim. Verlag Friedrich Gabsch, Waldheim.
  • 18.08.1912

    Zeppelin Viktoria Luise überfliegt Waldheim

  • 01. bis 03.09.1912

    Gauverbandsschiessen mit Schiesshallenweihe

    III. Gauverbandsschiessen vom 01.- 03.09.1912 in Waldheim. Verlag Friedrich Gabsch, Waldheim.
  • 13.01.1913

    Inbetriebnahme der öffentlichen elektrischen Feuermeldeanlage mit 7 Straßenmeldern

  • 1914 bis 1918

    549 Bürger verliert Waldheim im 1.Weltkrieg.

  • 15.02.1917

    Rathausglocke wird beschlagnahmt. 1919 kann sie unbeschädigt zurück gegeben werden.

  • 15.08.1918

    Das Reformrealprogymnasium mit Realschule wird in Lutherschule umbenannt und befindet sich ab da in der Härtelstraße im gestifteten Gebäude von Herrn Niethammer aus Kriebethal.

  • 09.11.1918

    Waldheimer Arbeiter schlossen die Fabrik Dietzmann und Schönherr (Herstellung u.a. von Granaten) und besetzen die Zschopaubrücke und hinderten andere Arbeiter in die Betriebe arbeiten zu gehen.

  • 10. bis 12.07.1920

    Verbandstag des Sächsischen Verbandes für National- Stenographie

  • 03.07.1921

    Weihung der Stahlglocken für die Kirche St. Nicolai

  • 01.01.1922

    Am heutigen Lindenplatz beginnt die Entwicklung der Gendarmeriesiedlung.

  • 26.09.1923

    Das Reichsfinanzministerium verbietet die Fertigung und Ausgabe von Notgeld.

  • 1924

    Es gibt in Waldheim 543 Arbeitslose.

  • 01.09.1924

    Die Pflasterung der Heiste wurde abgeschlossen. (Quelle: Waldheimer Tageblatt 30.08.1924, Nr. 35)

  • 10.08.1925

    Beginn des Kirchenbaus St. Paulus (katholische Kirche) , Bauherr Pfarrer Paul Aureden aus Mittweida, Entwürfe und Architekt Willy Mayer, Baufirma Hans Pinther

  • 02.04.1926

    Die 1. Omnibusverbindung zwischen Leisnig über Hartha und Waldheim wird in Betrieb genommen.

  • 30.05.1926

    Einweihung der Kirche St. Nicolai

    VEB Volkskunstverlag Reichenbach
  • 1926

    Es gibt in Waldheim 600 Arbeitslose.

  • 1926

    Gartensparte Wachberg wird gegründet. (Quelle: Döbelner Anzeiger 28.12.2006)

  • 25.04.1927

    Frau Ilse Frenkel eröffnet am Obermarkt 6 einen Privatkindergarten.

  • 1929

    Es gibt in Waldheim 1200 Arbeitslose.

  • 1930

    Es gibt in Waldheim 2145 Arbeitslose.

  • 17. bis 19.05.1930

    Landesverbandstag der sächsischen Uhrmacher

  • 10.11.1931

    Aus Anlass des 450. Geburtstages von Dr. Martin Luther wird auf der "Schönen Aussicht" (Breitenberg) vom Verschönerungsverein ein Gedenkstein aufgestellt. Diese Waldheimer Höhe erhellt den Namen Lutherhöhe.

    Keine Angaben zum Verlag.
  • 04.03.1933

    Die KPD Zentrale im Hinterhaus in der Bahnhofstraße 53 wird geschlossen.

  • 11.03.1933

    16 Menschen aus Waldheim werden verhaftet. Diese hatten Funktionen in den Parteien KPD und SPD inne. 120 Hausdurchsuchungen wurden vorgenommen (wahrscheinlich gesamter Kreis Döbeln). Folgende Personen wurden inhaftiert: Friedrich Beyer, Karl Franke, Walter Hoppe, Martin Illgen, Hubert Kasperzik, Paul Koch, Arthur Ludewig, Erich Müller, Rudolf Müller, Hans Miedtank, Gerhard Naepel, Max Schwarze, Kurt Zschau, August Zierdt, Max Kunze, Genosse Engelmann)

  • 09.06.1933

    Bücherverbrennung in Waldheim, durchgeführt durch die Hitlerjugend auf dem Obermarkt (Quelle: Waldheimer Tageblatt Jahrgang 1933, 08.06.1933, Nr. 131)

  • 19. bis 23.08.1939

    Waldheimer Heimatfest

  • 01.02. bis 02.03.1940

    Abtransport von 235 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalt im Rahmen der Organisation T4 in die Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel. Alle Patienten werden vergast. (Quelle: Psychiatrie in Waldheim von Sonja Schröter, Seite 129- 136)

  • 14.04.1945

    Ca. 1400 Häftlinge aus dem KZ- Außenlager der HASAG Colditz durchqueren nachmittags Waldheim auf dem Todesmarsch von Colditz- Waldheim- Freiberg- Richtung KZ- Theresienstadt. Sie legen eine Pause auf einer Wiese in Richtung Massanei ein. Ein Denkmal weißt heute noch darauf hin. Die Evakuierung begann in Colditz 11 Uhr. Der Transport kam am 27.04.1945 mit nur 377 Häftlingen an.

  • 16.04.1945

    Waldheim befindet sich jetzt Mitten im Frontgebiet. Ab jetzt werden vereinzelt Gefangene entlassen.

  • 21.04.1945

    Gegen 3 Uhr am Morgen fällt eine einzige Granate aus einem amerikanischen Geschütz in das Grundstück des Tischlermeisters Fritzsche in der Auestraße. Dieser stirbt wenige Tage später an seinen Verletzungen.

  • 06.05.1945

    Ca. 22 Uhr treffen sich eine Patrouille von Company B des 50th Armored Division des VIII. Corps der 9. Armee der amerikanischen 12. Armeegruppe und eine Patrouille der 117. Garde- Schützendivision des 102. Schützenkorps der 13. Armee der 1. Ukrainischen Front in Waldheim Ecke Rathaus/ Zschopaubrücke.

  • 07.05.1945

    Ab Mitternacht beginnt der Einmarsch sowjetischer Verbände aus Richtung Ziegra kommend über den Meinsberger Berg nach Waldheim. Sie bewegen sich über die heutigen Straßen An der Schloßmauer, Dresdner Straße, Niedermarkt, Hainichener Straße Richtung Schönberg. Ab 4 Uhr morgens beginnt die Besetzung der Stadt östlich der Zschopau. Ab 10 Uhr werden die Gefangenen aus beiden Gefängnissen frei gelassen. Es kommt zu Übergriffen und Plünderungen.

  • 08.05.1945

    Die amerikanische Armee zieht sich aus dem Westteil der Stadt zurück.

  • 10.05.1945

    Im Waldheimer Rathaus wird eine sowjetische Militärkommandantur eröffnet.

  • 1946

    Gartensparte Pfaffenberg wird gegründet. (Quelle: Döbelner Anzeiger 28.12.2006)

  • 21.04. bis 29.06.1950

    Es finden Prozesse gegen Menschen statt, denen Kriegs- und nationalsozialistische Verbrechen vorgeworfen werden. (Waldheimer Prozesse)

  • 03.11. bis 04.11.1950

    In der Nacht werden von 33 Todesurteilen 23 vollstreckt. 2 starben vorher, bei 8 wird das Urteil in Lebenslänglich umgewandelt.

  • 10. bis 11.08.1957 Eichbergfest

  • 22. bis 30.08.1964 Waldheimer Heimatfest

  • 01.04.1968 Schönberg wird eingemeindet

    Foto: Ilse Rieger, Gut Paul Meding.
  • 09./10.08.1969 Eichbergfest

  • 11. bis 13.08.1972 Eichbergfest

  • 24.08.1973 Heiligenborn mit Gilsberg wird eingemeindet.

    Foto: Max Berger.
  • 06. bis 08.08.1976 Eichbergfest

  • 05. bis 07.08.1977 Eichbergfest

  • 04. bis 06.08.1978 Eichbergfest

  • 03. bis 05.08.1979 Eichbergfest

  • 07. bis 09.08.1981 Eichbergfest

  • 06. bis 08.08.1982 Eichbergfest

  • 05. bis 07.08.1983 Eichbergfest

  • 01.03.1987 Einweihung der neu gebauten Oberschule in der Pestalozziestraße

    Diese Ansicht wurde zum 20-jährigen Jubiläum der Schule verkauft.
  • 05. bis 07.08.1988 Eichbergfest

  • 04. bis 06.08.1989 Eichbergfest

  • 27.12.1989

    Beginn der Arbeit am "Runden Tisch" und des "Neuen Forum", mit der die Wende auch in Waldheim eingeleitet wird

  • 03. bis 05.08.1990 Eichbergfest

  • 01.08.1991

    Es erfolgt der erste Spatenstich und Baubeginn im Gewerbegebiet.

  • 27.11.1993

    Baubeginn der Umgehungsstraße

  • 01.01.1994 Gemeinde Reinsdorf wird eingemeindet.

    Fotostudio Schreckenbach, Waldheim
  • 26.07.1995

    Freigabe der Ortsumgehung (4,2 km) mit der neuen, lange ersehnten Niederstadtbrücke für den Verkehr. Das Datum auf der Karte wird falsch angegeben.

  • 01.01.1997 Abschaffung der Schulnamen.

  • 1998

    Der Kellerberg wird anlässlich der 800- Jahrfeier der Stadt Waldheim für die Besucher freigegeben.

  • 16.07.1998

    Einweihung der kleinen Marktumgehung durch Wirtschaftsminister Dr. Kajo Schommer

  • 17.07.1998 Einweihung des Pumpenbübchen

  • 10. bis 19.07.1998 Heimatfest 800 Jahre Waldheim

    Foto: Kay Berger, Waldheim
  • 2000-2001 Der Obermarkt wird neugestaltet.

  • 04.08.2001 oder 2002 (?) Einweihung der Postsäule

  • 12./13.08.2002

    Hochwasser in Waldheim; Überflutung der Zschopaubrücke am Rathaus

  • Februar 2003 wird die Brückenmühle abgerissen.

  • September 2003

    Einweihung des Gedenksteins für Euthanasieopfer durch Dr. Geißler

  • 10.10.2003

    Einweihung der alten Zschopaubrücke nach Sanierung; Kosten ca. 900000 €

  • 01.03.2004

    Es findet die 1. Messe für Heiratswillige in Waldheim statt.

  • 02.03.2004 Das "neue" Bürgerbüro wird eröffnet.

  • 10.06.2004 Das Waldheimer Rathaus erhält einen Fahrstuhl.

  • 31.08.2004

    Das für 8,6 Millionen sanierte Hafthaus "Bremen" wird für Ersttätervollzug übergeben.

  • 13.11.2004

    Grundsteinlegung des neuen Kirchgemeindehauses der Kirche St. Nicolai

  • 2005

    Der Niedermarkt wird neugestaltet übergeben.

  • 01.04.2005

    Die neue Kläranlage startet ihren Probelauf.

  • 08.04.2005

    Richtfest des neuen Kirchgemeindehauses der Kirche St. Nicolai

  • 11.06.2005

    Die "alte Feuerwehrwache" wird als Haus der Vereine eingeweiht.

  • 16.06.2005

    2 Holzbrücken werden zur Lessinginsel gebaut, diese sind aber erst zum Stadtfest begehbar.

  • 08.07.2005

    Das "neue" Gebersbacher Bad wird eröffnet.

  • 06.08.2005

    Bei der Tour Fahrrad Total treffen nach 500km 400 Teilnehmer in Waldheim ein.

  • 13.10.2005

    Ein neues Hubrettungsfahrzeug für die Feuerwehr wird in Betrieb genommen.

  • 29.11.2005

    Die Straße an der Zschopau wird nach 3 Monaten der Sanierung wieder frei gegeben.

  • 22.12.2005

    Die Gebersbacher Straße wird nach dem Ausbau, der 2 Millionen Euro gekostet hat, wieder frei gegeben.

  • 01.01.2013

    Die Orte Gebersbach, Heyda, Knobelsdorf, Massanei, Neuhausen und Rudelsdorf werden eingemeindet.

weitere Quellen

  • "Zur Geschichte der Stadt Waldheim- Waldheim zu Ende des 17. und 18. Jahrhunderts" von Ernst Eulitz; 1891

  • 50 Jahre Bestehens der FFW zu Waldheim, Andreas Hecht, 1913

  • Die große Wassersnot in Sachsen 1897

  • Die Schützengesellschaft zu Waldheim und ihre Schwestergilden im Rochlitzer Amt zur Reformationszeit von Prof. Dr. W. Clemens Pfau